Bitte schellen!
Heute nach dem Besuch beim Steuerberater habe ich mir die Zeit genommen, mal etwas über unsere Einkaufsstraße zu fahren. Einer Einkaufstraße, die in bevorzugter Wohnlage mit ihrer durch zunehmende Gastronomie und entsprechendem Kaufangebot auch dem 'anspruchsvollem' Publikum einiges zu bieten verspricht.
(Der Herr Thrithemius meinte sogar wir sind vornehm----na ja.-----wohl eher das Viertel). Unvermittelt stand ich vor einem Bekleidungsgeschäft an dem sich eine Klingel befand. Darüber befand sich ein Schild auf dem geschrieben stand: "Bitte schellen" und ein weiteres mit der Aufschrift 'Das Geschäft ist videoüberwacht".
Zunächst habe ich gedacht, dass die Inhaberin vielleicht gerade verhindert ist, aber ich konnte sie dann fast gleichzeitig - nach meinem Schellen - schon im Laden ausfindig machen. Sie öffnete, nach Gesichtskontrolle, und war dann auch sehr auskunftfreudig auf mein befremdetes Anfragen, was dieses Gehabe darstellen soll. Immerhin habe ich zuvor niemals erlebt, dass ein Kunde, der einen Laden betreten möchte zuvor zu schellen hat.
Es dauerte kaum 5 Minuten, bis ich auf meine Frage eine Antwort erhielt: Es schellte wiederum und wir beide sahen einen ca. 10 -12 Jahre alten Jungen vor der Tür stehen. Die Verkäuferin erzählte auf dem Weg zur Tür bereits, dass dieses 'Kind' sie schon einige Male bedroht habe.
Sie öffnete und gleichzeitig schubste dieser Junge mit seinen Händen die Tür auf, als wolle er sich mit Gewalt Eintritt verschaffen. Ich habe ihn direkt angesprochen, was denn sein Verhalten zu bedeuten hat....woraufhin er nur provozierend 'meckerte' verbunden mit unflätigem Wortschatz. Als ich auf ihn zuging hielt er sich auf Abstand. Die Inhaberin erzählte, dass er des Öfteren auch vormittags auftaucht, wo er eigentlich in der Schule sein müßte.
Ihre Hilflosigkeit erstaunte mich sehr.....aber dies nur am Rande.
Erschüttert hat mich eher die Gesamtsituation: Geschäftsinhaber verbarrikadieren sich, Kindern fehlt jegliche ihnen zustehnde 'Erziehung' bzw. adäquate 'Betreuung'---und wenn dies bereits im Essener Süden so aussieht. Wie stellt sich dann das gesamte Grauen im Mittel dar?
(Der Herr Thrithemius meinte sogar wir sind vornehm----na ja.-----wohl eher das Viertel). Unvermittelt stand ich vor einem Bekleidungsgeschäft an dem sich eine Klingel befand. Darüber befand sich ein Schild auf dem geschrieben stand: "Bitte schellen" und ein weiteres mit der Aufschrift 'Das Geschäft ist videoüberwacht".
Zunächst habe ich gedacht, dass die Inhaberin vielleicht gerade verhindert ist, aber ich konnte sie dann fast gleichzeitig - nach meinem Schellen - schon im Laden ausfindig machen. Sie öffnete, nach Gesichtskontrolle, und war dann auch sehr auskunftfreudig auf mein befremdetes Anfragen, was dieses Gehabe darstellen soll. Immerhin habe ich zuvor niemals erlebt, dass ein Kunde, der einen Laden betreten möchte zuvor zu schellen hat.
Es dauerte kaum 5 Minuten, bis ich auf meine Frage eine Antwort erhielt: Es schellte wiederum und wir beide sahen einen ca. 10 -12 Jahre alten Jungen vor der Tür stehen. Die Verkäuferin erzählte auf dem Weg zur Tür bereits, dass dieses 'Kind' sie schon einige Male bedroht habe.
Sie öffnete und gleichzeitig schubste dieser Junge mit seinen Händen die Tür auf, als wolle er sich mit Gewalt Eintritt verschaffen. Ich habe ihn direkt angesprochen, was denn sein Verhalten zu bedeuten hat....woraufhin er nur provozierend 'meckerte' verbunden mit unflätigem Wortschatz. Als ich auf ihn zuging hielt er sich auf Abstand. Die Inhaberin erzählte, dass er des Öfteren auch vormittags auftaucht, wo er eigentlich in der Schule sein müßte.
Ihre Hilflosigkeit erstaunte mich sehr.....aber dies nur am Rande.
Erschüttert hat mich eher die Gesamtsituation: Geschäftsinhaber verbarrikadieren sich, Kindern fehlt jegliche ihnen zustehnde 'Erziehung' bzw. adäquate 'Betreuung'---und wenn dies bereits im Essener Süden so aussieht. Wie stellt sich dann das gesamte Grauen im Mittel dar?
Klar-a - 15. Feb, 23:02

Nein....auch ich finde diese Lösung wenig sinnvoll. Diesen Jungen hätte ich reingelassen und mich dann mal ein 'Wörtchen' mit ihm unterhalten oder vielleicht sogar mal das Jugendamt eingeschaltet.....na ja.
A pro pos: bei Erkältungen hilft Toxi-loges (aber nur die Tropfen!) gegen das Gefühl der Abgeschlagenheit und berberis quarz Kügelchen direkt beim ersten Schnüppken gegen weitere ausufernde Vereiterungen.....bessernese sich ;-))))!