Samstag, 5. November 2016

Da kommt dann son Kamel gelofen....

.......und rempelt mich mit voller Breitseite an.
Gerade jetzt, wo ich es mir sooo gemütlich in meinem - in großen Teilen aufgeräumten- Leben eingerichtet, mich mit vielem - was eben nicht zu ändern ist - abgefunden und auch mit einer guten Portion Zufriedenheit den jetzigen Status Quo akzeptiert habe....da passiert sowatt!
Da kommt son Kamel, bzw. so‘n Kerl und puzzelt alles durcheinander mit seinem Auftritt.
Wieder diese blöde Euphorie und bekloppte Beschwingtheit, die einen aus diesem schönen gelassenen Einerlei herausreißt und mit Akribie einen Zweifel sät der wieder in jede Ecke des sooo schön aufgeräumten Status quo hineinreicht. Denn, so vermutet das Ego, ist der Absturz nach der Euphorie nicht fern.
War bis gestern das Singledasein wunderbar stressfrei, taucht heute wieder die Frage auf, ob und wie es eine Paar-Alternative geben könnte. Eigentlich bin ich doch die geborene Einzelgängerin. Keine ausufernden Höhen und Tiefen zugunsten einer schönen harmonischen Gleichförmigkeit. Mein Spruch: "...nur noch ambulant, aber nichtmehr stationär", bekommt Risse!
Die Angst vor der Veränderung, vor der Verletzung überwiegt ---noch, und es wäre um ein Vielfaches leichter das Ganze zu ignorieren, auszusitzen bis der ‚Anfall‘ vorbei ist. Schließlich wollte ich ja auch nur Freundschaft , und es ist doch wirklich bekloppt nach einer einzigen Begegnung weiter zu denken….geschweige denn zu fühlen!
Sicherlich werden sich die Wogen wieder glätten und einem gewohnten, sicheren vielleicht weniger ereignisreichen Alltag weichen.
Abwarten ist was für Feiglinge!

Dienstag, 6. Oktober 2015

Burn out Klappe die Zweite

O.k....o.k..nun hab ich's ja begriffen!!! Nachdem ich nun 2 Jahre lang den ersten noch relativ schnell aufgefangenen Nervenzusammenbruch (Frauen dürfen nervlich zusammenbrechen....Männer brennen aus, das klingt heldenhafter!!) wieder in eine Ecke verdrängt hatte.....weil es eben sein mußte...hat sich mein Körper nun neue Varianten ausgedacht, die ich leider nicht mehr übersehen bzw. überfühlen kann. Schon sehr beeindruckend,was so ein Körper für ein Repertoire hat. Es geht dann quasi nur noch um's Überleben - alles andere ist zweitrangig. Selbst ein finanzielles Burnout ist nur noch sekundär wichtig. Beim Kampf mit der Windmühle ist diese eindeutig der Gewinner.
Tag für Tag....froh über eine durchgeschlafene Nacht...der Blick in den Spiegel ist verbunden mit einen großen Erstaunen....wer denn diese Person da ist......und immer wieder der Wunsch allein zu sein.....und einfach nix machen.....nicht reden müssen...
Nur ganz langsam tritt eine Erholung ein.....aber auch nur mit der Option im Hinterkopf so nicht mehr arbeiten zu wollen.....Also doch erstmal eine Geschäftsübergabe abwickeln um dann ENDLLICH mal zur Ruhe zu kommen...PUH!!!

Montag, 25. Mai 2015

Aufgeräumt

....in den letzten Jahren bin ich immer wieder den Ereignissen und Anfordernissen hinterhergeeilt. Jetzt langsam holt mich die Zeit ein und ich beginne aufzuräumen....meine Schränke (wozu brauche ich soviel Kram, wenn ichdoch immer nur das Gleiche anziehe) meine Papiere (oh je..hier gibt es Schreiben, die ungeöffnet (weil doch sinnlos zu lesen) sind, Schreiben die aufbewahrt werden müssen und Schreiben (alte Briefe, Zeugnisse, Kalender u. Tagebücher) die quasi einen Rückblick auf mein Leben darstellen...und sogar den Keller. Jede Menge Zeug.....was entsorgt wird....dann jede Menge Platz.
----und immer noch .....das Bedürfnis auszusortieren....das Leben wieder überschaubarer zu machen ...auch für die, die es irgendwann mal wegräumen müssen.
Dann denke ich an meinen Vater, der auch, bevor er sich für immer verabschiedete, noch den Keller aufräumte um alles ordentlich zu hinterlassen......

Samstag, 25. April 2015

Wer nix einzahlt kann eben nicht schwimmen!

Wer nix einzahlt kann eben nicht schwimmen

Eigentlich sollte es ein vergnüglicher Samstagabend werden, zu dem ich mich mit 2 Bekannten verabredet hatte. Leider war ich in der Woche davor krank gewesen und bin - natürlich, als Selbständige - viel zu früh wieder arbeiten gegangen. Ich war einfach groggy und bin dann doch noch - eher pflichtbewußt - losgezogen. Wir saßen an einer extrem belebten Strasse und konnten kaum unser eigenes Wort verstehen, was für mich schon einer Herausforderung gleich kam. Die beiden anderen Frauen sind bereits beide nicht mehr berufstätig, wobei die eine es das letzte Mal vor der Geburt ihrer Tochter - also gut 30 Jahre passé - war und die andere hat dann selbstredend nur halbtags gearbeitet. Sie waren - im Gegensatz zu mir - sehr entspannt.
Kaum saß ich, wurde ich mit den freundlich, bedauernden Worten :"Du hast müde Augen...siehst aber sonst gut aus" bedacht, woraufhin ich mit Sarkasmus antwortete, dass ich ja dafür eine megahohe Rente zu erwarten hätte. Es entstand eine kurze Diskussion, die schließlich mit dem immer, bereits bekannten, und oft gehörten Satz: "Wer nix einzahlt, kann eben auch nix rauskriegen* auf den Punkt kommt.
Dieser Satz ist von diesen beiden Frauen noch nicht einmal böse gemeinst, sondern einfach nur dumm. Obwohl sie einen Großteil meines beruflichen Lebens kennen, wohlwissend, dass kaum eine Möglichkeit bestand auch nur annähernd für eine Rente vorzusorgen, die die Grundsicherung übersteigt, geben sie einen solchen Kommentar ab. Für mich fühlt sich das so an, als ob ich den Bootsflüchtlingen zurufen würde, dass sie bitte erst mal schwimmen lernen bevor sie sich von Schleppern auf ein Boot stecken lassen.
Diese beiden Frauen, die natürlich nur fein leben können, weil sie Männer hatten, die ihnen das ermöglichten, sind sich in keiner Weise über die Kränkung im Klaren, die sie mir damit signalisieren:
Leider ist es in unserem Staat immer noch so, dass ein Kind quasi schon ein Armutsrisiko birgt, wenn nicht gleich die Heirat und somit der Versorgungsausgleich besteht. Die Selbständigkeit ist leider auch im Mittelstand heute ein weiteres Handicap bewahrt aber immerhin vor der Arbeitslosigkeit, da niemand gern eine alleinerziehende Mutter im mittleren Alter (Ü40) einstellt.
Also hätte ich wohl mal schwimmen lernen sollen;D
Diese beiden Damen lege ich nun ad acta.....Empathie gibt es wohl nur in gleichen bzw. ähnlichen Gruppen.

Sonntag, 12. April 2015

Auf ein Neues :-)

Habe gerade nachgeschlagen wann ich das letzte Mal ein paar freie Tage hatte. Es war letztes Jahr im Juli. Aba gezz!
Noch vor 2 Monaten fragte mich ein Freund wie es sich denn so anfühlt mit meinem neuen Laden. Damals konnte ich diese Frage noch gar nicht beantworten: gestresst wie ich war, hatte ich mir noch nicht die Zeit nehmen können auf meine eigene Befindlichkeit zu achten. Erst jetzt, nach einem Vierteljahr...bemerkte ich, dass so gar kein Gedanke abschweifte in Richtung meines alten Ladens....kein Zurückerinnern, keine Wehmut, noch nicht einmal der Wunsch mal vorbeizufahren um zu schauen, wie es dort jetzt aussieht (einige Klienten berichteten sowieso brühwarm :-))))). Ein Jahrzehnt scheint wie ausgelöscht... kein Bedauern, kein Rückblick sondern vielmehr Freude über den neuen Standort. Jeden Tag aufs Neue der Genuß des neuen Arbeitsplatzes mit all seinen extremen Vorteilen. Entspanntes Arbeiten, netteres Klientel, weitaus weniger Stress durch die ewige Hin- und Herfahrerei und auch noch schönere Räumlichkeiten - wie meine Kundschaft (die auch wirklich alle mitgekommen ist!) mir auch bestätigt. Wehmut nur, dass es erst nach fast 11 Jahren geklappt hat....wie schön wäre es für mich gewesen, als mein Kind noch klein war.....:-/.
Nun, so habe ich jetzt meine Option fürs Alter....wollen wir hoffen, dass es so bleibt, wie es jetzt ist, denn so ist es richtig schööööööööööööööööön!!
.....aber was ist Freude ohne Wehmut....da war doch noch was!

https://www.youtube.com/watch?v=0qouQRmWzqc

Samstag, 30. März 2013

...

Wetter (docx, 50 KB)

Donnerstag, 21. März 2013

...

frau-holle (docx, 65 KB)

Sonntag, 17. März 2013

-.-

manchmal denke ich an dich..
aber ich rufe Dich nicht an....denn was ich denke kommt mir sehr weithergeholt vor....
manchmal denke ich an dich...und dann möchte ich Dich ...
von
weit
her
holen

Regal - Fang hui -und wech

Nachdem ich irgendwann im letzten Jahr beschlossen habe, meinen Schlafraum zum Garten hin zu verlegen hat sich bei meinen Umräumarbeiten ein Zustand ergeben, den ich ein gutes halbes Jahr ertragen habe bis der status quo sich nun wieder verändert hat.
Zunächst sollte der geneigte Leser wissen, dass ich Bücher hege und pflege. So habe ich vor einigen Jahren sogenannte Bücherkästen erworben - jeder einzelne Kasten ist mit einer arretierbaren Glasscheibe versehen - die natürlich stabelbar sind und so aus reinem Buchenholz bestehend ein wunderschönes Regal bilden. Man kann zwei, drei, vier oder mehr übereinanderstapeln.
Da man die Glasscheibe erst nach vorne aufklappt um sie dann in den Kasten hineinzuschieben benötigt man natürlich nach vorne hin Platz. So weit so gut.
Nun waren durch meinen Umbau seit gut einem halben Jahr quasi
2 Kästen gar nicht erreichbar und 2 weitere nur schwer, weil sie an der Längsseite vom Bett stehen und damit den alten Kaminbereich ausfüllen.
Obwohl ich natürlich Bücher und Dinge in die wenig nutzbaren Regale gefüllt habe von denen ich dachte, dass ich sie nicht vermissen würde, war es mir unerträglich keinen direkten Zugang zu haben, und wie der Teufel es wollte waren gerade die Bücher die ich mal greifen wollte nicht parat.
Jetzt habe ich umgeräumt. 2 nach oben aufklappbare- vom Schreiner gebaute Kisten -füllen nun die Lücke vom Bett bis zur Wand und alle Regale wurden gesichtet und neu umgeräumt.
Dabei wurden einige Bücher und auch Dinge die sich in den Regalen befanden aussortiert.
In meinen Regalen befand sich eine sogenannte 'Frauenecke' die auch noch Bücher von Alice Schwarzer und diversen Anitmärchenprinzenliteratur enthielt.....sie sind nun im Container...ich brauche sie nicht mehr. Auch sogenannte Ratgeber-Bücher erfreuen nun den Container.
Endlich habe ich wieder Zugriff auf meine Goethe-Werke (weiß der Himmel warum ich ihn mag) auf Heine, Hesse und Konsorten aus einer früheren Zeit, von denen ich dachte, dass ich sie nur noch hege....Trotzdem habe ich sie vermißt! Einfach so, nicht jederzeit Zugang zu haben war mir ein Greuel.
Natürlich freue ich mich auch, mein altes klappbares Schachbrett wieder im Auge zu haben (ich habe es mit 18 Jahren überall mit hingeschleppt, in der Hoffnung jemanden zu finden, der mit mir spielt). Vielleicht findet sich ja mal wieder einer.
Dann ist da noch der alte Karteikasten, randvoll gefüllt mit immens wichtigen Briefen aus meinem Leben (es ist so ein langer....aus Holz- wie fast alles bei mir).
Hörbücher und Fots schmücken auch eines der Regale.....alles andere sind tatsächlich Bücher......sonst nix.
Regale geben 'sichtbar' Auskunft über den Besitzer, seine Vorlieben und seine Vergangenheit ;-)

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